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Toxikologie - Die derzeitige Definition lautet wie folgt (Pschyrembel 257. Auflage):

"Lehre von den Giften, d.h. die Lehre von den schädlichen Wirkungen chemischer Substanzen auf lebende Organismen."


Hier wird von Giften und ihren Vergiftungen gesprochen. Das ist jedoch so nicht ganz richtig. Das Gift als Substanz gibt es kaum, da alle Stofflichkeiten der Erde im menschlichen Körper enthalten sind.
Gift ist daher keine Substanz , sondern als dosisabhängige Auswirkung auf einen Organismus zu verstehen.
So betrachtet beinhaltet die Toxikologie auch nicht nur ein Zuviel, sondern auch einen Mangel an Substanzen und ist besser definiert als Lehre der Toxine und ihren Aus- wirkungen auf einen in sich geschlossenen, holistischen Regelkreis.

Holismus - Phil. Grundhaltung, nach der alle Wirklichkeitsbereiche eine in Stufen auftretende echte Ganzheit bilden und muß verstanden werden als ineinandergreifen- der Regelkreismechanismus mit Auswirkungen und Abhängigkeiten nach innen und außen.

Angewandte Toxikologie = Summe aus Mangel +/- überschuß an Substanzen innerhalb eines Regelkreises mit pathologischen Auswirkungen.

Mangel bzw. überschuß kann entstehen durch:

  • geringe / überhöhte Zufuhr
  • gestörte Aufnahme / Ausscheidung
  • die Unmöglichkeit der Ausscheidung
  • toxischer Substanzen und / oder deren Metaboliten (Stoffwechselprodukten)

Der menschliche Organismus hat im Laufe der Evolution Arbeitsprozesse entwickelt, Stoffe aufzunehmen, zu verarbeiten und auszuscheiden. Dies geschieht durch eine Vielzahl komplizierter Arbeitsprozesse innerhalb unseres Körpers. Hierfür benötigt der Organismus u.a. eine ausgewogene Anzahl an körpereigenen Enzymen. Diese Enzyme sind Katalysatoren, denen jeweils eine spezifische Aufgabe obliegt, z.B. Aufspaltung, Transport, Anbindung, Ausscheidung, etc.

Beispiel: Calcium ist ein wesentlicher Baustein in unserem Organismus. Bei der Aufspaltung von Nahrung wird Calcium freigesetzt. Für dieses Element steht ein grob strukturiertes Eingangsenzym bereit, welches Calcium und alle ähnlichen Elemente (z.B. Blei) an den vorgesehenen Ort transportiert. Das Enzym wandert zurück und transportiert das nächste Calcium-Element. Angelagert wird nur die körperspezifische Bedarfsmenge, überschüsse werden ausgeschieden. Das Abrufen des Calciums aus den Depots erfolgt durch das organbezogene Enzym. Im Gegensatz zu dem grob- strukturierten Eingangsenzym, welches neben Calcium auch ähn- liche Elemente transportieren kann, ist dem organbezogenen Enzym ausschließlich der Transport von Calcium möglich. Es ist also wesent- lich spezifischer strukturiert. Auch bei der Ausscheidung finden ähnliche Prozesse statt. Ausgeschieden werden können nur ein Stoffe oder Stoffwechsel- produkte, deren spezifische Enzyme vorhanden sind. Fehlt ein ent- sprechendes Enzym, kann der Stoff nicht ausgeschieden werden. Er geht zurück in die Blutbahn und lagert sich wieder an.

Negative Toxikologie - Such- und Aufbau-Modell im Bereich der Ausscheidungs-Enzyme.

Der menschliche Körper stellt für alle sich aus unserer Ernährung entwickelnden Stoffwechselvorgänge die passenden Aufnahme-, Arbeits- und Ausscheidungsenzyme bereit. Der Organismus ist darüber hinaus auch in der Lage, eventuell fehlende Enzyme durch ähnliche zu ersetzen. Eine solche Anpassung spüren wir i.d.R. kaum.

Fatal wird es, wenn dem Körper Stoffe zugeführt werden, welche ihm unbekannt sind. Unsere natürlichen Warnsysteme, wie Geruchs- und Geschmackssinn sind nicht darauf eingerichtet, sind oft gestört oder irritiert.

Da unsere Eingangsenzyme relativ grob gerastert sind, die Arbeitsenzyme alles verarbeiten (größtenteils in kurzfristige Depots) und die Ausscheidungsenzyme nur ihnen bekannte Substanzen transportieren, kommt es zu Anreicherungen von Stoffen in Körperbereichen, in denen dann Schädigungen auftreten können.
In der Negativen Toxikologie wird durch Einsatz von substanzfreien Homöopathika (oberhalb der Lohschmidtschen Zahl) dem Organismus gezeigt, welches Arbeits- und Ausscheidungsenzym ihm fehlt. Danach ist erfahrungsgemäß der Körper in der Lage, die ihm fehlenden Enzyme herzustellen.

Hierzu ein Zitat des Buches "Endstation Gehirn", ChristopherWilliams

"Schwermetalle, radioaktive Stoffe, chemische Umweltgifte und Mangelernährung zerstören die menschliche Intelligenz.

Weltweit ist das zentrale Nervensystem des Menschen bereits so stark geschädigt,dass ein globaler Rückgang der menschlichen intelligenz- leistung nicht mehr verhindert werden kann. Das menschliche Gehirn zerfällt. Dieser Zerfall wird seit Jahren von Ärzten und Neu- physiologen beobachtet. Die gesellschaftlichen Schutzinsitutionen, Recht, Wissenschaft und Politik haben versagt. Die Menschheit verblödet."

Dieses Horrorzenario ist das Ergebnis einer detailreichen Studie von Christopher William: "Endstation Gehirn"; Die Bedrohung der mensch- lichen Intelligenz durch die Vergiftung der Umwelt" (Klett-Cotta, 2003). Williams ist Fellow des ESRC Global Environmental Change-Programms an der University of Sussex und Mitarbeiter an der Führungsakademie der Vereinten Nationen in Jordanien. Den Ökologischen und medizinischen Sachverhalt hat 1996 eine internationale Tagung von Wissenschaftlern und Ärzten im "Manifest von Erice" festgehalten. Die Palette der Stoffe, die schon in winzigsten Dosen das Gehirn schädigen, ist breit.

Manifest von Erice: Zu den Verbindungen jedoch, bei denen Aus- wirkungen auf die innere Sekretion nachgewiesen worden sind, gehören Dioxine, PCBs, Phthalate und viele Pestizide. Alle Verbindungen, welche die Tätigkeit von Neurotransmittern, Hormonen und Wachstumsfaktoren im sich entwickelnden Gehirn nachahmen oder ihr entgegenwirken oder die entsprechenden Werte verändern, gehören potentiell zu dieser Gruppe. Weitere Stoffe, bei denen neurotoxische Wirkungen nachgewiesen werden konnten, sind Blei und andere Schwermetallen, bzw. Schwermetallverbindungen wie Methylquecksilber und Munition aus abgereicherten Uran.
Auch radioaktive Strahlung in jeder Form und Elektrosmog stehen unter dem begründeten Verdacht das Nervensystem zu schädigen. Und diese Substanzen sind allgegenwärtig.

Manifest von Erice: Solche vom Menschen hergestellte Chemikalien (die das endokrine System und damit die Entwicklung des Gehirns und anderer Teile des zentralen Nervensystems stören) finden sich auf allen Kontinenten und in allen Weltmeeren. Man findet sie bei einheimischen Populationen von der Arktis bis in die Tropen, und weil sie sich im Körper lange halten, können sie von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Mit anderen Worten: Schon 1996 gab es kein Lebewesen mehr auf der Erde, das nicht von Nervengiften verseucht war. Soweit der Ausschnitt aus dem Buch "Endstation Gehirn".

Unser Körper / Stoffwechsel hat für die Ausscheidung von giftigen Stoffen einen Arbeitsprozess entwickelt, der denkbar einfach ist. Bilden sich aus körpereigenen Stoffwechselprozessen Gifte, sogenannte Homotoxine, so landen diese im Bindegewebe (Mesenchym) und werden dort gesammelt, sortiert und in zusammenpassende Komplexe gebündelt, die dann Homotoxon genannt werden und für die ein Aus- scheidungsenzym vorhanden ist. Homotoxone stellen dann also kein Gift mehr dar.

Das Bindegewebe kann aber nicht zwischen körpereigenen und körperfremden Stoffen unterscheiden und so bindet es auch körperfremde Stoffe mit ein.

Die substanzfreie Informations-Medizin = potenzierter Wirkstoff, ist in der Lage, dem Körper zu zeigen, wo Arbeits- und Ausscheidungsenzyme fehlen. Dann baut er sie nach.

Dieses aber funktioniert nur bei gesunder, ausgewogener Ernährung! Nur wenn alles im Körper vorhanden ist, kann er seine Arbeit auch leisten. Ein(e) Therapeut(in) kann nur verschieben, was vorhanden ist!

Ist alles vorhanden und eine wie auch immer geartete Blockierung des Stoffwechsels gefunden und gelöscht, so verfügt unser Körper über ein gewaltiges Revitalisationspotential.

So wurde mit dieser Behandlungsmethode in der Ausgabe 5/99 "Naturheilpraxis" nachgewiesen, daß im Körper vollkommen fehlende Knochenteile neu nachgewachsen sind ("Link").

In Ausgabe 3/01 "Naturheilpraxis" konnte ähnliches über eine nekrotisierte Niere nachgewiesen werden ("Link").

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